Taekwondo

TAE
bedeutet im Sprung mit dem Fuß treten oder stoßen und kennzeichnet somit die Fußtechniken

KWON
heißt wörtlich Faust und steht für die Handtechniken im Taekwondo

DO
ist die Kunst, der Weg oder die Methode; steht für die Geisteshaltung und moralischen Grundsätze
Taekwondo ist eine Kunst der unbewaffneten Selbstverteidigung, die sich über fast 20 Jahrhunderte hinweg in Korea selbstständig entwickelt hat. Taekwondo vermittelt nicht nur körperliche Kraft sondern auch die Einsicht zu diszipliniertem Denken.
Taekwondo-Techniken sind auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt, was nicht zuletzt durch den Wettkampf bedingt ist. Im Taekwondo dominieren Fußtechniken deutlicher als in vergleichbaren anderen Kampfsportarten.
Taekwondo ist eine offizielle olympische Sportart seit den Olympischen-Spielen 2000 (Sydney).
Die Kampfkunst TaeKwonDo setzt sich aus 4 großen Bereichen zusammen:
Formen (POOMSE)
Die Formenschule des Taekwondo heist Poomse.-. Der Formenlauf ist eine festgelegte Abfolge von Stellungen und Techniken und kann als Kampf gegen mehrere unsichtbare Gegner gesehen werden. Hierbei ist Präzision, Dynamik und Genauigkeit der Techniken und Stellungen von höchster Bedeutung.
Taekwondo-Wettkampf (Kyorugi)
Wird als Vollkontaktkampf betrieben, wobei jedoch diverse Schützer dafür sorgen, dass die Gefahr von Verletzungen minimiert wird. Beim Sportlichen Wettkampf gibt es genaue Regeln, die eingehalten werden müssen. Als Trefferzone gilt der Bereich von knapp unterhalb des Gürtels bis einschließlich des Kopfes. Techniken zum Körper sind sowohl mit Fuß- als auch Handtechniken, Treffer zum Kopf jedoch nur mit Fußtechniken erlaubt.
Selbstverteidigung (Hosinsul)
Einschränkungen gibt es bei der Selbstverteidigung (Hosinsul) nicht. Hier wird all das trainiert, was einen Angreifer schnell und effektiv außer Gefecht setzt. Im Fortgeschrittenbereich wird die Verteidigung gegen Waffen wie Messer, Kurzstock und Pistolen... trainiert.
Bruchtest (Kyok-pa)
Auf Vorführungen fällt Taekwondo besonders durch die spektakulären Bruchtests (Kyok-pa) auf, bei denen Holzbretter, Ziegelsteine und andere Materialien mit Hand- und Fußtechniken zerschlagen werden. Dazu benötigt man volle Konzentration, Schnelligkeit, eine präzise Technik und vor allem Mentale Stärke. Der Bruchtest wird ab hören Gürtelstuffen trainiert um die präzise Ausführung einer Technik zu überprüfen.
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